An stark frequentierten Haltestellen im Karlsruher Stadtgebiet stehen lebensgroße Pappfiguren. Sie stellen Jugendliche dar, die schnellen Schrittes auf dem Gleisüberweg zur Haltestelle gehen. Sie schenken dem Bahnverkehr keine Beachtung, denn sie sind in ihr Computerspiel, ins Schreiben einer SMS vertieft oder hören laute Musik über Kopfhörer. Und so nehmen sie die herannahende Straßenbahn, die noch wild und aufgebracht klingelt, gar nicht wahr. Diese Leichtsinnigkeit bezahlen die „Pappenheimer“ mit ihrem Leben: Aufgesprühte Körperumrisszeichnungen auf dem Gleisbereich, solche, die man von Unfallstellen oder Tatorten kennt, markieren das Ende dieser fiktiven Geschichte.

Fazit: Du bist nicht allein unterwegs!