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Case Study – Print

Ride With Passion Magazin

Prolog

Die bevorstehenden UCI Road World Championships 2018 in Innsbruck gaben Anlass über die Verbindungen zwischen Rennradsport und Tirol nachzudenken. Thomas Pupp, in seiner Funktion als Radsportexperte und Manager des Tirol Cycling Team „Ride With Passion“, hat mit uns seine Gedanken in ein einzigartiges Magazin über Cycling in Innsbruck und Tirol einfließen lassen.

1. Etappe

Thomas Pupp als Herausgeber und Autor hat Journalisten, Freunde des Rennrades, ehemalige Radsportler und die große Tiroler Community eingeladen, ihren Zugang zum Thema „Rennrad in Tirol“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu Papier zu bringen. Die Autoren, wie beispielsweise Fred Steinacher, Hannes Gründhammer, Maria Moser, Markus Linder, Steffen Arora, Othmar Peer, Christoph Kluge, Michael Bürger, Thomas Rohregger, Oliver Walde und Andrea Koschier schreiben über geschichtsträchtige Ereignisse, Helden und Heldinnen des Radsports, Mobilität in den Städten, Visionen für die Zukunft oder auch über das Radfahren als Therapiemethode. Die Community bereichert das Magazin mit ihren ganz persönlichen Gedanken.

2. Etappe

Mit der Fertigstellung der Texte startete das Projekt in die 2. Etappe: Die kreative Umsetzung. Unser Team – allen voran Art Director Markus Nindl – trat in die gestalterischen Pedale. Die Farbgestaltung ist an das offizielle Siegertrikot der UCI - das Regenfarbentrikot - angelehnt, deshalb bekamen die Kapitel einen roten, grünen, blauen, gelben und schwarzen Anstrich. Radsport-Legenden wie Wolfgang Steinmayr, Helmut Wechselberger oder Walter Falch gaben Einblicke in ihre gut sortierten Archive. Mit viel Liebe und Geduld haben wir Kisten mit Zeitungsartikeln, Bildern und Trikots für das Magazin neu sortiert und strukturiert. Historische Dokumente und Fotografien wurden grafisch aufbereitet und in Form gebracht. Das Design ist die Bühne für diese wertvollen Erinnerungen. Das Format 240x340 mm bot uns einen kreativen Spielraum für die Gestaltung.

Eine kleine Leseprobe aus dem Magazin

Der Radsport schreibt große Geschichte.

Von den Anfängen auf der Bahn, ersten Distanzrennen,
großen Rundfahrten bis zur Straßen Rad-Weltmeisterschaft 2018

Von Hannes Gründhammer und Thomas Pupp

Die Etablierung des Radrennsports in Tirol war eng mit dem Bicycle-Club Innsbruck, dem ersten im Land gegründeten Radfahrerverein, verbunden. Nur zwei Jahre nach seiner Gründung im Sommer 1883 veranstaltete der Verein bereits ein Rennen. Dieses führte vom Bergisel-Plateau zum Gasthof Schupfen an der Brennerstraße. Diese Wettfahrt im Jahr 1885 gilt als das erste in Tirol jemals ausgefahrene Radrennen. Insgesamt schrieben sich fünf Fahrer in die Teilnehmerliste ein, um die nur vier Kilometer lange Strecke schnellstmöglich zu bewältigen. Als Sieger ging Dominikus Pekny hervor, der den Wettkampf auf einem Hochradbestritt und zehn Minuten benötigte. In den Folgejahren kam es überall in Tirol zu immer mehr Wettfahrten. Im September 1892 zum Beispiel kam es zwischen Telfs und Silz zu einem Radfahrerverbandsrennen, welches Carl Lauster aus Bregenz für sich entscheiden konnte. Im Folgejahr wurde auf einem 50 Kilometer langen Rundkurs in Bruneck die erste Tiroler Meisterschaft im Radsport ausgetragen.

Es ist aufgrund der Tiroler Topographie wenig überraschend, dass Bergrennen bzw. Bergmeisterschaften von Anbeginn fixer Bestandteil des Wettkampfkalenders waren. Ohne an dieser Stelle genauer auf die technische Entwicklung des Fahrrades einzugehen, muss bedacht werden, dass das Überwinden von Steigungen mit einem derart schweren Rad mit nur dürftiger Übersetzung bzw. Gangauswahl einer Herkulesaufgabe gleichkam.

Innsbruck hatte zu dieser Zeit gerade mal 30.000 Einwohner und war die Hauptstadt von Tirol und Vorarlberg. Die Straßen waren größtenteils gepflastert und sehr gut befahrbar. So entwickelte sich auch das Fahrrad immer mehr zum beliebten Verkehrsmittel und viel beachteten Sportgerät. Neben dem Bicyle-Club Innsbruck erlebten auch viele andere Radvereine eine Hochblüte und bescherten den Gasthöfen und Cafes gute Umsätze. Der Arbeiter Radfahrer-Verein „Wanderer“ traf sich in der „Restauration zum Wilden Mann“, im Gasthof „Bier-Wastl“ feierte der besagte „Innsbrucker Bicycle-Club“ und die „Union“ trank regelmäßig ihren Kaffee in der Innsbrucker Altstadt im Cafe Baumann, wo Emil und Hans Baumann die Statuten für den heutigen Tiroler Landesradsportverband ausarbeiteten. Wer also immer noch glaubt, dass sich der in unseren Breiten medial so allseits präsente Schisport oder vielleicht der beliebte Fußball als erste Sportarten zu einem Fachverband in Tirol zusammengeschlossen haben, der irrt. Der Name Baumann sollte nun künftig ganz maßgeblich die Geschicke des Landesradsportverbandes und die des Tiroler Radsports schreiben. Nach Gründer Hans kam dessen Sohn Franz, der viele Rennen ins Leben rief, organisierte und große, damals noch junge Talente, wie Wolfgang Steinmayr, Helmut Wechselberger oder den legendären Siggi Denk, entdeckte und entsprechend förderte. Seit gefühlten Jahrzehnten steht nun ein weiterer Baumann an der Spitze, Harald Baumann, der trotz seines leicht fortgeschrittenen Alters die Familientradition mit unermüdlichem Einsatz fortsetzt.

Finish Line

Die 224 Seiten voller Geschichten und Geschichte über Rennradfahren in Innsbruck und Tirol setzen ein starkes Statement für den Radsport in Tirol. Das „Ride With Passion“ Magazin ist ein sportliches Gesamtkunstwerk mit hochwertigem Design, Experten-Wissen und nostalgischem Flair.

Das Magazin ist in einer limitierten Auflage von 2018 Stück zum Preis von je € 20,18 erschienen und kann hier bestellt werden.

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Mehr darüber im Ride with Passion-Magazin.

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